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Vita

Roman Viazoskiy wurde 1974 in Donezk, Ukraine, geboren.

Von 1988 bis 1992 studierte er am Donezker Musikkolleg bei Viktor Kriwenko. Im Anschluss setzte er seine Studien am Sergey Prokofiev Konservatorium seiner Heimatstadt bei Prof. Walerij Iwko (Gitarre) und Ludmila Popowa (Dirigieren) fort. Nach seinem Diplom begann er 1996 ein Aufbaustudium bei Prof. Reinbert Evers an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster. Sein Studium schloss er an der Hochschule für Musik Köln, Abteilung Aachen bei Prof. Tadashi Sasaki ab.

Konzertengagements führten Roman Viazovskiy in fast alle Länder Europas, nach Japan und zu den wichtigsten Gitarrenfestivals. Er nahm an Radio und TV-Produktionen in der Ukraine, Deutschland, Spanien, Italien und Japan teil. Im April 2011 erschien seine dritte CD "Zeitenwanderer" (ClassicClips CLCL 118), nachdem er 2006 bei ClassicClips "Sonatas" (CLCL 102) und 2001 "Fatum" (CD 21001, Dreier.Gaido) veröffentlicht hatte.

Der Förderpreisträger (1997) und Stipendiat der GWK, Münster / Westfalen, wurde national und international vielfach ausgezeichnet. So bekam er 2003 jeweils den 1. Preis beim 5. Int. Gitarrenwettbewerb Sernancelhe in Portugal und beim 8. Int. Gitarrenwettbewerb Forum Gitarre Wien. 1999 gewann er in Japan den 42. Tokyo Int. Guitar Contest, 1997 den Int. Gitarrenwettbewerb in Weikers-heim und 1993 den Int. Gitarrenwettbewerb Zori, Polen. In Deutschland erhielt er 1998 den Preis der Yamaha Music Foundation of Europe, im Jahr 2000 den Musikförderpreis der Sparkasse Aachen. 2. Preise errang er u.a. bei den internationalen Gitarren-wettbewerben Tychy (Polen, 1994), Tredrez-Locquemau (Frankreich, 1997), Michele Pittaluga im italienischen Alessandria (2001) und beim 18. Andres Segovia Wettbewerb im spanischen La Herradura-Almunecar (2002) sowie in Montreal bei der Guitar Foundation of America (Kanada, 2004).



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Roman Viazovskiy
Gitarre
"Sonatas"

CLCL 102


MARIO CASTELNUOVO-TEDESCO
(1895 – 1968)
Sonata. Omaggio a Boccherini
Allegro con spirito
Andantino, quasi canzone
Tempo di minuetto
Vivo ed energico
04:33
04:57
03:18
04:16
LENNOX BERKELEY (1903 – 1989)
Sonatina
Allegretto
Lento
Rondo
05:15
03:37
03:44

JOAQUÍN RODRIGO (1901 – 1999)
Sonata Giocosa

Allegro moderato
Andante moderato
Allegro
03:47
04:21
03:04
KONSTANTIN VASSILIEV (*1970)
Sonata-Fantasy "Smoke of Love"
after Shakespeare’s "Romeo and Juliet"°
Juliet
Romeo’s Dream
The Fight
A Breath of Silence
06:03
04:23
03:57
03:54
KONSTANTIN VASSILIEV (*1970)
Sonata°
Scherzo
Passacaglia
Finale
04:26
03:46
06:22


° First recording / Ersteinspielung

 


Pressestimmen

Der in der Ukraine geborene Roman Viazovskiy präsentiert eine exzeptionell gut konzipierte CD mit fünf Sonaten – keine von ihnen ist allzu oft eingespielt, zwei sind Erstaufnahmen.
Viazovskiy beherrscht diese Werke technisch vollkommen. Und auch musikalisch ist er mit ihrer stilistischen Vielfältigkeit bestens vertraut. Der durchsichtigen Klarheit von Berkeleys Sonatina werden längst nicht alle Spieler gerecht. Durch die intelligente Phrasierung Viazovskiys tritt die musikalische Logik des ersten Satzes deutlich hervor. Genau so gut sind Rodrigos Sonata Giocosa und Castelnuovo-Tedescos Sonata gespielt. Insbesondere in den ersten Satz von Castelnuovo-Tedesco bringt Viazovskiy große Lebendigkeit.
Die zwei Stücke Vassilievs sind Ersteinspielungen. Die viersätzige Sonata-Fantasy ist von Shake-speares Romeo und Julia inspiriert. Der dritte Satz, "Der Kampf", ist besonders eindrucksvoll – dynamisch und bedrohlich. Die anderen Sätze sind weniger fokussiert und nicht so eindeutig charakterisiert. Vassilievs dreisätzige Sonata ist demgegenüber gelungener und formal risiko-freudiger. Sie verdient es, von mehr Musikern ins Repertoire genommen zu werden. Ein Scherzo eröffnet das Werk, gefolgt von einer langsamen, feierlich anmutenden Passacaglia. Der Schlusssatz ist eine tour de force, sowohl für den Komponisten als auch für den Gitarristen. Er basiert auf einigen wenigen Motiven, die genial transformiert werden, eingeschoben ist ein langsames lyrisches Zwischenspiel. Vassiliev beweist, dass er einen weit ausgreifenden Satz schreiben kann, indem er die Möglichkeiten des musikalischen Materials voll ausschöpft.
Diese schöne CD ist eine exzellente Einführung, in die Kunst Roman Viazovskiys sowie in exzellente Musik.
Allan Clive Jones
Classical Guitar Magazine, Juni 2007

Zu allen Zeiten ließen sich Komponisten von außergewöhnlichen Interpreten zu nicht minder außer-gewöhnlichen Kompositionen an-regen. So auch der 1970 in Sibirien geborene Konstantin Vassiliev, dessen Sonata und Sonata Fantasy Smoke of Love Roman Viazovskiy gewidmet sind – einem jungen Gitarristen ukrainischer Herkunft, der mit der Ersteinspielung beider Werke für das Highlight der vorliegenden Veröffentlichungen von Sonaten Mario Castelnuovo-Tedescos, Lennox Berkleys, Joaquín Rodrigos und eben Konstantin Vassilievs sorgt.