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Weitere Pressestimmen zu Roman Viazovskiy  

[Fortsetzung]

Äußerst beredt, konturenscharf und mit einer makellosen Tongebung zeichnet Viazovskiy die spätromantischen bis avantgardistischen, harmonisch schwebenden und motivisch ver-spielten Stimmungsbilder der von Shakespeares Romeo und Julia inspirierten Fantasie-Sonate Smoke of Love nach. Beeindruckend ist die Klangschönheit und spielerische Leichtigkeit, mit denen er den technisch wie musikalisch sehr hohen Herausforderungen auch in Vassilievs Sonata begegnet – sowohl kontrolliert, klar strukturiert und ausgewogen als auch leidenschaftlich und zupackend.
Zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie dem Tokyo International Guitar Contest, dem Andres Segovia Wettbewerb im spanischen La Herdura Almunecar oder dem Guitar Foundation of America Competition brachten Roman Viazovskiy nicht nur Anerkennung ein. Nach seiner von der internationalen Kritik enthusiastisch gefeierten Debüt-CD "Fatum" (2001) stiegen natürlich die Erwartungen an einen Interpreten, der es auch auf seiner neuen CD hervorragend versteht, die ganze Ausdrucks- und Klangvielfalt seines Instruments in bemerkenswerter Klarheit auszubreiten. Diese Fähigkeit kommt unter anderem dem sehr transparenten Kompositionsstil Mario Castelnuovo-Tedescos entgegen, der in dessen Sonata. Omaggio a Boccherini dank Roman Viazovskiys großartigem lyrischen Gestaltungs-vermögen stets gewahrt bleibt. Schließlich überzeugt die jeweilige Ausführung der impressionistisch angehauchten Sonatina von Lennox Berkley und der von Elementen der spanischen Foklore durchzogenen Rodrigo-Sonate mit einer nuancenreichen Anschlagskultur, rhythmischem Fluss und einer schlüssigen Detailgestaltung – all das zeigt die Handschrift eines Virtuosen und sensiblen Klangarchitekten. Nimmt man noch die lupenreine Aufnahmequalität dieser CD hinzu, so ist es nahezu unmöglich, dem besonderen Charme der hier vorgestellten Werke und Interpretationen zu widerstehen.
Christof Jetzschke
www.klassik-heute.de, 07.06.2007

 

 

 

 





An dem Programm, das Viazovskiy sich für seine neue CD "Sonatas" auferlegt hat, würden viele Gitarristen verzweifeln. Umso beeindruckender ist die spürbare Leichtigkeit, mit der die Musik aus den Lautsprechern tönt: der technisch und musikalisch hohe Schwierigkeitsgrad der aufgenommenen Stücke hat Roman Viazovskiy eher beflügelt als gebremst.
Mit großer Dynamik, perfektem Rhythmusgefühl und ausgereiftem Ton bringt er die Sonaten von Castelnuovo-Tedesco, Lennox Berkeley, Joaquin Rodrigo und Konstantin Vassiliev dem Hörer nahe und trifft ihn mitten ins Herz. Es scheint unmöglich, sich dem Charme dieser Interpretationen zu entziehen.
Der Wind um die schroffen Klippen der für normale Menschen unumschiffbaren technischen Schwierigkeiten bläht Viazovskiys Segel und bringt Fahrt in die Musik, bei der diese Herausforderungen niemals Selbstzweck sind. Und selbst diese stürmischen Stellen klingen makellos.
Der Grad der Perfektion, mit dem Viazovskiy auf seiner Dammann-Gitarre musiziert, sucht seinesgleichen. Die Musik gewinnt durch diese Perfektion, denn durch sie kann ihre Botschaft klar und unverfälscht vermittelt werden.
Das Highlight der auch tontechnisch brillanten CD sind eindeutig die Erst-einspielungen der Kompositionen von Konstantin Vassiliev. Allen voran die Sonata-Fantasie "Rauch der Liebe" nach Shakespeares "Romeo und Julia". Vassilievs Musik ist eine echte Entdeckung, die von Roman Viazovskiy würdig und kompetent repräsentiert wird. Von diesem Komponisten-Interpreten-Gespann wird man noch viel hören!
Peter Autschbach
Akustik Gitarre 1/2007

Von Anfang an macht Viazovskiy klar, dass er ein Spieler ist, mit dem man rechnen muss: Seine phänomenale technische Virtuosität und seine erstklassige Musikalität heben den Interpretationsstandard dieser Musik auf das allerhöchste Niveau.
Classical Guitar Magazine, Mai 2002

Roman Viazovskiy zeichnet sich aus durch sein äußerst lyrisches Spiel, durch eine leidenschaftliche und klangvolle Schönheit, die stets durch eine außergewöhnliche Technik kanalisiert wird.
Les Cahiers de la Guitare, 68/1998