Tabea Debus ist eine der viel­versprechendsten und vielseitig­sten BlockflötenspielerInnen der jüngeren Generation. Sie besticht durch ihre intensive und konzentrierte Bühnen­präsenz wie durch ihre mitreißende Musikalität, die immer mit tech­nischer Perfektion gepaart ist.     Dorothee Oberlinger


Upon A Ground
Tabea Debus | Flöte
Lea Rahel Bader | Barock-Cello
Johannes Lang | Cembalo
Kohei Ota | Theorbo, Barock-Gitarre
Jan Croonenbroeck | Orgel

www.tabeadebus.de

   
Hörprobe / CD Downloads

GOTTFRIED FINGER (1660 – 1730)
[1] A Division on a Ground by Mr. Finger 03:17

LOUIS-ANTOINE DORNEL (ca. 1685 – 1765)
Première Suite.
[2] Prélude
[3] Allemande-La Bellône
[4] La d’Hérouville – La B*** d**.
[5] Le Zéphir
[6] Chaconne
02:14
02:16
02:14
01:07
03:55

FRANCESCO ROGNONI TAEGGIO (um 1620)
[7] Vestiva i colli
05:20

PAOLO B. BELLINZANI (1690 – 1757)
Sonata duodecima für Altblockflöte
und basso continuo op. 3/12
[8] Largo
[9] Allegro
[10] Allegro - Cembalo solo per respiro del Flauto Follia

02:44
02:05
01:00
07:44

MICHEL DE LA BARRE (1675 – 1745)

[11] Chaconne der Sonate L’Inconnuë

05:05

MICHEL BLAVET (1700 – 1768)
Sonata seconda
[12] Andante e spicato
[13] Allegro
[14] Minuetto mit Variationen I und II
01:01
03:10 04:30

DURHAM GROUND (Anonymus, 18. Jh.)
[15] Variationen über eine Sarabande von Corelli 08:38

GIOVANNI ANTONIO PANDOLFI MEALLI (ca. 1620 – 1669)
[16] Sonata Quarta "La Castella" 06:51

FRANCESCO BARSANTI (1690 – 1772)
Sonata V in F-Dur
[17] Adagio
[18] (Allegro)
[19] Siciliana Largo
[20] Minuet
02:02
02:27
02:48
03:34

HENRY PURCELL (1659 – 1695)
[21] A New Ground in e Minor, Z. T682 (arr. for chamber ensemble) 03:18

TABEA DEBUS (*1991) erhielt ihren ersten Blockflötenunterricht bei Gudula Rosa an der Westfälischen Schule für Musik, Münster, bevor sie an die Londoner Guildhall School of Music & Drama zu Pamela Thorby und Ian Wilson, Blockflöte, und Alison McGillivray, Barockcello, wechselte. Seit 2011 studiert sie, unterstützt durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. Blockflöte bei Michael Schneider und Barockcello bei Kristin von der Goltz. Die achtfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs "Jugend musiziert" wurde bereits früh mit einer Vielzahl von Sonderpreisen ausgezeichnet, darunter sind Preise der Deutschen Stiftung Musikleben, der Manfred Vetter-Stiftung und der Melante-Stiftung. 2011 gewann sie einen 1. Preis beim internationalen Holz­bläserwettbewerb "hülsta woodwinds" in Münster.

LEA RAHEL BADER (*1984) studierte Cello zunächst an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Hans-Jakob Eschenburg und Stephan Forck. Nach ihrem Diplom wechselte sie 2009 an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M., wo sie ihr Studium im Fach Barockcello bei Kristin von der Goltz und im Fach Viola da Gamba bei Heidi Gröger fortsetzt. Lea Rahel Bader besuchte diverse Meisterkurse und ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe.

JOHANNES LANG (*1989) studiert Cembalo bei Robert Hill, Generalbass bei Michael Behringer und Kirchen­musik (Orgel) bei Martin Schmeding an der Musikhochschule Freiburg. Als Organist gewann er u.a. 2012 den 1. Preis beim XVIII. Internationalen Johann-Sebastian- Bach-Wettbewerb Leipzig, 2011 den Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, München, und den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Bellelay/Schweiz, 2009 den 1. Preis beim II. Inter­nationalen Buxtehude-Orgelwettbewerb in Lübeck. Neben seinem Studium ist er als Organist und Chorleiter an der Kreuzkirche Freiburg tätig.

KOHEI OTA (*1980) lernte klassische Gitarre an der Forest-Hill Music Academy in Fukuoka, Japan. 2001 begann er sein Studium bei Stefano Grondona am Vicenza Conservatorio di Musica in Vicenza, Italien, das er 2007 mit Bestnote abschloss. 2005 und 2006 erhielt er für seine Teil­nahme an der Accademia Chigiana di Siena bei Oscar Ghiglia ein Ehrendiplom. Seit 2007 lebt er in Frankfurt a.M. und studiert bei Yasunori Imamura an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Laute.

JAN CRONNENBROECK (*1988) studierte an der Hochschule für Musik Detmold katholische Kirchenmusik, bei Tomasz Adam Nowak Orgel (Künstlerische Ausbildung) sowie bei Karl-Heinz Bloemeke Orchester­leitung. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen für Orgelinterpretation und -improvisation u.a. bei Thierry Escaich, Hans Haselböck, Ewald Kooiman und Peter Planyavsky teil. Er wurde u.a. mit dem 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb des I. Wuppertaler Musiksommers aus­gezeichnet. Derzeit studiert Jan Croonenbroeck Orchesterleitung bei Per Borin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.